Hochsensibilität und Angst

Seit ich ein kleines Mädchen war, habe ich schon mit Ängsten zu tun gehabt. Alles fing an, als ich realisierte, dass das Leben endlich ist und jeder von uns irgendwann diese Welt verlassen wird. Die Angst vor dem Tod wuchs und speziell der Verlust eines geliebten Menschen wurde mir so schlagartig bewusst. Meine inneren Alarmglocken läuteten, als ich eines Tages merkte, dass es meinem Vater nicht gut ging…Depression. Als Kind mit 7 oder 8 Jahren habe ich natürlich noch nicht verstanden, was das heißt. Aber mein feines Gespür sagte mir, dass da etwas nicht stimmte. Meine Überlebensstrategie war, so früh und so viel Verantwortung wie möglich zu übernehmen und mich möglichst unauffällig und angepasst zu verhalten. Viele Jahre später trage ich diese Strategien noch immer in mir und es fällt mir schwer sie abzulegen. Es ist also nicht verwunderlich, dass Ängste noch immer zu meinen täglichen Begleitern gehören.

Weiterlesen „Hochsensibilität und Angst“

Verletzlichkeit macht stark

Der Buchtitel von Brené Brown hat mich sofort angesprochen. Ehrlich gesagt, lese ich ihr Buch jetzt schon zum zweiten Mal. Ich konnte mich an keine Details mehr erinnern und dachte, es wäre daher an der Zeit mich dem Thema noch einmal zu widmen – jetzt, wo es gerade aktueller denn je ist. Denn gerade jetzt trifft es mein aktuelles Thema einfach auf den Punkt: Mich verletzlicher zu zeigen, als ich es je getan habe…

Weiterlesen „Verletzlichkeit macht stark“

Gedanken aus dem „Lockdown“

Kerze an, Tasse Tee auf dem Schreibtisch und ein paar Gedanken zum aktuellen Lockdown und wie ich mich dabei fühle. Seid ihr dabei? Wir schreiten mit großen Schritten auf den Frühling und damit den vierten Lockdown-Monat zu, sollten die Maßnahmen noch einmal verlängert werden. Damit hält uns die Pandemie nun seit ziemlich genau einem Jahr in Atem. Was hat sich für mich persönlich seitdem verändert…? Ich bin wachsamer geworden und beobachte das Verhalten meiner Mitmenschen nun noch genauer, aber auch mein eigenes. Gehen wir rücksichtsvoll genug mit uns selbst aber auch mit anderen um? Halten wir genug Abstand? Zeigen wir gegenseitiges Verständnis, anstatt uns Schuldzuweisungen hin- und herzuschieben? Was bedeutet es für unsere mentale und seelische Gesundheit einen ganzen Winter in den eigenen vier Wänden und ohne direkte soziale Kontakte auszukommen? Eines ist klar: Das Ganze wird nicht spurlos an uns vorbei gehen. Aber dennoch ging es mir in den letzten Monaten, wie wahrscheinlich sehr vielen Menschen da draußen.

Weiterlesen „Gedanken aus dem „Lockdown““

Meine Intention 2021

Für 2021 habe ich mir etwas Besonderes überlegt. Nach einem Jahr voller Ungewissheit, Ängste und Kraftlosigkeit möchte ich in dieses Jahr mit einer klaren Intention starten. 2021 soll ein Jahr voller Licht und Leichtigkeit werden. Ein Licht am Ende des Tunnels, ein Licht am Horizont, ein Licht das auf meinen Wegen scheint und mir die Richtung weist. Es soll sich endlich alles wieder etwas leichter anfühlen. Wie sagt man so schön? Alles fängt im Kleinen mit dem ersten zaghaften Schritt an, der sich zunächst noch schwer und kaum machbar anfühlt. Aber dann, mit jedem weiteren Schritt, jedem Tag der vergeht, wird es leichter und leichter. Und genau mit dieser Intention, mit dieser Haltung will ich durch das neue Jahr gehen. Einen Schritt vor den anderen setzen und merken, wie es mit der Zeit immer leichter wird.

Weiterlesen „Meine Intention 2021“

Was Innehalten mit Heilung zu tun hat

Was mittlerweile zu meinem Morgenritual, wie das Zähneputzen dazu gehört, ist einmal kurz in mich hinein und meiner inneren Stimme zu lauschen. Was sagt sie? Wie geht es mir? Was brauche ich heute? Wo liegt das Stimmungsbarometer und was zeigt der Energietank an? All das habe ich lange Zeit gar nicht wahrgenommen, weil ich gar nicht auf die Idee gekommen bin, einmal täglich Innezuhalten. Eine kleine Übung mit so großer Wirkung. Das hätte ich nicht für möglich gehalten. Tatsächlich fällt es mir manchmal erst auf, wenn der Tag schon fast zu Ende ist. Dann weiß ich nämlich, was ich mir zugemutet habe und ob ich dabei über meine Grenzen gegangen bin, oder ob ich mich an mein inneres Barometer gehalten habe.

Weiterlesen „Was Innehalten mit Heilung zu tun hat“

Wie geht es weiter?

Die Adventszeit ist endlich da. Ich freue mich jedes Jahr besonders auf diese Zeit. Endlich zur Ruhe kommen, das Jahr Revue passieren lassen und sich auf Weihnachten freuen. Dieses Jahr wird es für viele Menschen natürlich etwas anders aussehen als sonst. Dennoch sollten wir dankbar sein für die Zeit, die wir mit unseren Lieben verbringen dürfen und auch für die technischen Möglichkeiten, falls das nicht der Fall sein sollte. Diesen Dezember blicken wir alle auf ein verrücktes Jahr zurück. Nichts verlief, wie es ursprünglich geplant war. Vieles war anders, anstrengend und Kräfte zehrend. Ich spreche wahrscheinlich für die meisten, wenn ich sage: Ich bin froh, wenn wir hinter 2020 einen Haken machen können. Aber wie wird 2021…? Das kann zum aktuellen Zeitpunkt keiner so genau sagen. Ich versuche trotz allem optimistisch zu bleiben und nach vorne zu schauen.

Weiterlesen „Wie geht es weiter?“

Burnout und Sensibilität

In einem meiner letzten Beiträge habe ich von meinem Burnout erzählt. Heute möchte ich dir berichten, wie es dazu kam. Welche Umstände dazu geführt haben, dass ich sprichwörtlich ausbrannte, und was das Ganze mit meiner Hochsensibilität zu tun hat. Es gibt vielleicht einige LeserInnen, die sich gerade oder vor einiger Zeit in einer ähnlichen Situation befunden haben. Ich möchte meine Erkenntnisse der letzten Tage und Wochen daher gerne hier mit dir teilen.

Weiterlesen „Burnout und Sensibilität“

Einfach sensibel

Was heißt das eigentlich, „einfach sensibel“? Ich habe meinen Blog so genannt, weil ich möchte, dass du es dir so einfach wie möglich machst mit deiner Sensibilität und allem anderen, was dich besonders und einzigartig macht. Das bedeutet auch, alles rauzuwerfen, was sich wie Ballast anfühlt. Zu viele Pläne, Ansprüche und Vorstellungen, wie man sein soll, welches Leben man führen will und was man alles noch erleben muss. Ich habe gemerkt, dass Social Media in dieser Hinsicht kein guter Berater ist, da es mein Hirn nur mit noch mehr Ideen und Gedanken füllt. Oftmals ist es mir einfach zu laut da oben, zu viel Lärm im Kopf. Ich brauche echt mal eine Pause…

Weiterlesen „Einfach sensibel“

Wenn deine Welt still steht…

Wie geht es dir gerade? Die Frage ist ernst gemeint, denn in diesem Jahr ist nichts, wie es sonst war. Ich für meinen Teil habe lange Zeit mit mir gerungen, ob ich darüber offen sprechen möchte. Ich habe mich schließlich dafür entschieden. Das Jahr 2020 hält uns nach wie vor in Atem und keiner weiß so richtig, wo uns das noch hinführt. Dennoch glaube ich, dass in jeder Krise auch eine Chance steckt. Und ich möchte dir heute von meiner persönlichen Krise erzählen, weil ich hoffe, dass du für dich auch etwas daraus ziehen kannst. Also fangen wir an…

Weiterlesen „Wenn deine Welt still steht…“

Wovon träumst du?

Als Kind wollte ich mich nicht festlegen, welchen Beruf ich einmal erlernen wollte. Wenn man mich fragte, was ich werden will, wenn ich „groß bin“, sah die Antwort fast täglich anders aus. Hier ein kleiner Auszug aus meiner Idee vom Erwachsensein: Lehrerin, Tänzerin, Schauspielerin, Sängerin, Tierärztin, Schriftstellerin, Fotografin, Akrobatin, Tiefseetaucherin usw. Heute geht es mir noch ganz genauso! Ich warte ehrlich gesagt immer noch auf die Erleuchtung. Die eine Wahrheit, was ich werden soll, wenn ich einmal „groß bin“.

Weiterlesen „Wovon träumst du?“