Hochsensibilität und Angst

Seit ich ein kleines Mädchen war, habe ich schon mit Ängsten zu tun gehabt. Alles fing an, als ich realisierte, dass das Leben endlich ist und jeder von uns irgendwann diese Welt verlassen wird. Die Angst vor dem Tod wuchs und speziell der Verlust eines geliebten Menschen wurde mir so schlagartig bewusst. Meine inneren Alarmglocken läuteten, als ich eines Tages merkte, dass es meinem Vater nicht gut ging…Depression. Als Kind mit 7 oder 8 Jahren habe ich natürlich noch nicht verstanden, was das heißt. Aber mein feines Gespür sagte mir, dass da etwas nicht stimmte. Meine Überlebensstrategie war, so früh und so viel Verantwortung wie möglich zu übernehmen und mich möglichst unauffällig und angepasst zu verhalten. Viele Jahre später trage ich diese Strategien noch immer in mir und es fällt mir schwer sie abzulegen. Es ist also nicht verwunderlich, dass Ängste noch immer zu meinen täglichen Begleitern gehören.

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Gedanken aus dem „Lockdown“

Kerze an, Tasse Tee auf dem Schreibtisch und ein paar Gedanken zum aktuellen Lockdown und wie ich mich dabei fühle. Seid ihr dabei? Wir schreiten mit großen Schritten auf den Frühling und damit den vierten Lockdown-Monat zu, sollten die Maßnahmen noch einmal verlängert werden. Damit hält uns die Pandemie nun seit ziemlich genau einem Jahr in Atem. Was hat sich für mich persönlich seitdem verändert…? Ich bin wachsamer geworden und beobachte das Verhalten meiner Mitmenschen nun noch genauer, aber auch mein eigenes. Gehen wir rücksichtsvoll genug mit uns selbst aber auch mit anderen um? Halten wir genug Abstand? Zeigen wir gegenseitiges Verständnis, anstatt uns Schuldzuweisungen hin- und herzuschieben? Was bedeutet es für unsere mentale und seelische Gesundheit einen ganzen Winter in den eigenen vier Wänden und ohne direkte soziale Kontakte auszukommen? Eines ist klar: Das Ganze wird nicht spurlos an uns vorbei gehen. Aber dennoch ging es mir in den letzten Monaten, wie wahrscheinlich sehr vielen Menschen da draußen.

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Wenn deine Welt still steht…

Wie geht es dir gerade? Die Frage ist ernst gemeint, denn in diesem Jahr ist nichts, wie es sonst war. Ich für meinen Teil habe lange Zeit mit mir gerungen, ob ich darüber offen sprechen möchte. Ich habe mich schließlich dafür entschieden. Das Jahr 2020 hält uns nach wie vor in Atem und keiner weiß so richtig, wo uns das noch hinführt. Dennoch glaube ich, dass in jeder Krise auch eine Chance steckt. Und ich möchte dir heute von meiner persönlichen Krise erzählen, weil ich hoffe, dass du für dich auch etwas daraus ziehen kannst. Also fangen wir an…

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Selbstschutz in der Krise

Krisenzeiten, wie wir sie heute erleben, setzen jedem von uns zu. Allerdings nimmt jeder eine Krise anders wahr. Der eine will sie nicht wahrhaben, Verdrängung ist hier das Stichwort. Der andere bagatellisiert das Ganze: „Ach, so schlimm wird es schon nicht sein.“. Die dritte Variante ist die der Überreaktion mit überzogenen Ängsten und Panik. Egal welche dieser Reaktionen auf einen zutreffen, sie haben alle nur einen Zweck: Selbstschutz.

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