Hochsensibilität und Angst

Seit ich ein kleines Mädchen war, habe ich schon mit Ängsten zu tun gehabt. Alles fing an, als ich realisierte, dass das Leben endlich ist und jeder von uns irgendwann diese Welt verlassen wird. Die Angst vor dem Tod wuchs und speziell der Verlust eines geliebten Menschen wurde mir so schlagartig bewusst. Meine inneren Alarmglocken läuteten, als ich eines Tages merkte, dass es meinem Vater nicht gut ging…Depression. Als Kind mit 7 oder 8 Jahren habe ich natürlich noch nicht verstanden, was das heißt. Aber mein feines Gespür sagte mir, dass da etwas nicht stimmte. Meine Überlebensstrategie war, so früh und so viel Verantwortung wie möglich zu übernehmen und mich möglichst unauffällig und angepasst zu verhalten. Viele Jahre später trage ich diese Strategien noch immer in mir und es fällt mir schwer sie abzulegen. Es ist also nicht verwunderlich, dass Ängste noch immer zu meinen täglichen Begleitern gehören.

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Brauchen wir eine emphatischere Arbeitswelt?

Ich persönlich finde: ja, unbedingt! Wofür arbeiten wir denn eigentlich? Für das liebe Geld? Für den Erfolg, der meistens mit Geld gleichgesetzt wird? Für den Beifall und die Anerkennung von außen? Um mich selbst zu verwirklichen und die Ellenbogen auszupacken? Für den Wettkampf, den Gewinn…? Ich persönlich finde, dass diese Gründe alleine nicht ausreichen können. Ich möchte mit meiner Arbeit einen gesellschaftlichen Beitrag leisten, mich kreativ ausdrücken und einen Unterschied in der Welt machen – auch wenn er noch so klein ist.

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