Hochsensibilität und Angst

Seit ich ein kleines Mädchen war, habe ich schon mit Ängsten zu tun gehabt. Alles fing an, als ich realisierte, dass das Leben endlich ist und jeder von uns irgendwann diese Welt verlassen wird. Die Angst vor dem Tod wuchs und speziell der Verlust eines geliebten Menschen wurde mir so schlagartig bewusst. Meine inneren Alarmglocken läuteten, als ich eines Tages merkte, dass es meinem Vater nicht gut ging…Depression. Als Kind mit 7 oder 8 Jahren habe ich natürlich noch nicht verstanden, was das heißt. Aber mein feines Gespür sagte mir, dass da etwas nicht stimmte. Meine Überlebensstrategie war, so früh und so viel Verantwortung wie möglich zu übernehmen und mich möglichst unauffällig und angepasst zu verhalten. Viele Jahre später trage ich diese Strategien noch immer in mir und es fällt mir schwer sie abzulegen. Es ist also nicht verwunderlich, dass Ängste noch immer zu meinen täglichen Begleitern gehören.

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Selbstfürsorge für HSP

Heute ist Valentinstag…der Tag der Liebe, der Zweisamkeit und der selbst gekauften Pralinenschachteln. Aber was tun, wenn niemand da ist für Zweisamkeit oder dir gerade nicht nach Zweisamkeit ist?! Als hochsensibler Mensch bin ich sehr dankbar für Tage, an denen ich einfach mal nur für mich allein sein kann. Heute ist so ein Tag. Wie kann ich mir an so einem Tag etwas Gutes tun?

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Abgrenzung und Achtsamkeit

Mir schwirrt der Kopf. So viele Dinge, an die ich denken muss und die mich beschäftigen. Ich merke, dass ich innerlich unruhig bin, obwohl es äußerlich gerade keine Ursache dafür gibt. Meine Gedanken driften immer wieder ab. Mir fällt es schwer, zur Ruhe zu kommen und mich nur auf eine Sache zu konzentrieren. Aber genau das ist es, was ich jetzt brauche. Langsam machen, runter fahren, eines nach dem anderen tun und zwischendurch einfach mal innehalten. 

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